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Parlamentarischer Abend der DAM in Niedersachsen

Parlamentarischer Abend der DAM in Niedersachsen

Die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) verbindet 23 führende deutsche Meeresforschungseinrichtungen mit dem Ziel, den nachhaltigen Umgang mit den Küsten, Meeren und dem Ozean zu stärken.

Am 23. März 2023 gab die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) auf einem Parlamentarischen Abend in Hannover Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags sowie Vertreter:innen von Ministerien, Landesbetrieben, Nichtregierungs-Organisationen und anderen Stakeholdern einen Einblick in ihre Forschungsaktivitäten. Im Dialog zwischen Wissenschaft und Politik hatten die Parlamentarier:innen die Möglichkeit, ihre eigenen Fragestellungen einzubringen. Der Fokus der Veranstaltung lag auf dem Konflikt zwischen dem Schutz und der Nutzung mariner Räume mit besonderem Augenmerk auf Energieversorgung sowie Küsten- und Naturschutz.

Das Forschungszentrum Küste, eine gemeinsame Einrichtung der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig, ist eines der 23 führenden deutschen Meeresforschungseinrichtungen.

Nach Grußworten von Falko Mohrs (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur) und Markus Bosse (Vizepräsident des Niedersächsischen Landtags) hielt Angela Ittel (Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig) einen Impulsvortrag. Helmut Hillebrand (Direktor des Helmholtz-Instituts für Funktionelle Marine Biodiversität) gab eine Keynote zum Thema "Handlungswissen für den Biodiversitätswandel am Beispiel einer DAM-Forschungsmission".

In einer anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Torsten Schlurmann (LuFI, LUH), Anne Rickmeyer (NLWKN), Corinna Schrum (Institut für Küstensysteme, Hereon) und Bettina Taylor (BUND Meeresbüro) Konflikte zwischen dem Schutz und der Nutzung der Nordsee im Spannungsfeld von Energieversorgung, Küsten- und Naturschutz. Die Diskussion wurde von Ulrike Heckmann moderiert.

Eine Ausstellung mit zahlreichen Exponaten veranschaulichte die Forschungs- und Themenfelder der Mitglieder des DAM und bot den Teilnehmer:innen die Möglichkeit zu regem Austausch.