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Großer Wellenkanal

Im Jahre 1996 wurde das Forschungszentrum Küste (FZK) als 'Gemeinsame Zentrale Einrichtung der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig' gegründet, vor dem Hintergrund einer verstärkten Koordination der universitären Küstenforschung sowie zur Förderung der interdisziplinären, nationalen und internationalen Zusammenarbeit.

Mit dem bereits 1983 in Betrieb gegangenen Großen Wellenkanal (GWK) steht dem FZK die weltweit größte öffentlich zugängliche Forschungseinrichtung ihrer Art zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit der vier nachfolgend aufgeführten Partner-Institute wird eine optimale Nutzung der vorhandenen Forschungseinrichtungen erreicht und damit die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, einhergehend mit einer wesentlichen Verbesserung der Bedingungen für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Wasserbau und Küsteningenieurwesen.

Das übergeordnete Ziel der Untersuchungen im GWK im Rahmen großmaßstäblicher physikalischer Modellversuche ist die wissenschaftliche Erforschung hydrodynamischer, morphodynamischer und ökologischer Prozesse an der Küste und im Küstenvorfeld, einschließlich ihrer Wirkungen auf wasserbauliche Strukturen.

Partner-Institute des FZK

Technische Angaben zum GWK

Der Große Wellenkanal besteht aus einer überdachten Trogkonstruktion. Mit Abmessungen von rund 310 m nutzbarer Länge, einer Breite von 5 m und einer Tiefe von 7 m ist der GWK der derzeit größte frei zugängliche Wellenkanal der Welt.

Mithilfe der hydraulisch angetriebenen Wellenmaschine (900 kW) mit einem maximalen Hub von ±2,10 m können regelmäßige Wellen und Seegang unter Tief- und Flachwasser-Bedingungen simuliert werden. Es lassen sich regelmäßige Wellen mit Wellenhöhen bis 2,0 m und Wellenspektren mit signifikanten Wellenhöhen bis rund 1,30 m erzeugen.

 

Nähere Informationen zum FZK und GWK sind der Internetseite zu entnehmen.