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Wissenschaftliche Begleitstudie zu den morphologischen Auswirkungen auf Grund von Modifizierungen der Hafenmole Hooksiel

Leitung:Prof. Dr.-Ing. habil. Torsten Schlurmann, Dr.-Ing. Jan Visscher
Bearbeitung:Dipl.-Ing. Christian Jordan
Laufzeit:03/2015-09/2015
Förderung durch:Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Bild Wissenschaftliche Begleitstudie zu den morphologischen Auswirkungen auf Grund von Modifizierungen der Hafenmole Hooksiel

Der Außenhafen Hooksiel befindet sich im westlichen Bereich der Innenjade und bildet den nördlichen Abschluss des in den 1970er Jahren vorgespülten Voslapper Grodens. Nördlich des Hafens waren in den letzten Jahren Erosionsprozesse von Watt- und Strandflächen zu beobachten, wodurch negative Effekte für die Sicherheiten des dortigen Landesschutzdeiches sowie die touristische Nutzung dieser Bereiche zu befürchten sind. Weiterhin ist der Zufahrtsbereich des Hafens durch eine persistente Sedimentationstendenz gekennzeichnet, so dass regelmäßige Unterhaltungsmaßnahmen durchzuführen sind, um die aktuelle Solltiefe einhalten zu können. Um den derzeitigen ungünstigen Sedimentations- und Erosionsmustern entgegenzuwirken, ist die Errichtung einer Mole mit begehbarer Seebrücke geplant, welche sich rund 230 m in Richtung 57° von Nord von der bestehenden Nordmole des Hafens aus erstrecken soll.

In diesem Zusammenhang werden vom Franzius-Institut Untersuchungen mittels numerischer Modelle durchgeführt, um zu klären, ob die derzeit geplante Mole die gewünschten Wirkungen auf das Erosions- und Sedimentationsverhalten im Nah- und Fernfeld des Hafens erzielen kann. Für die Berechnung hydro- und morphodynamischer Prozesse im Untersuchungsgebiet findet das Simulationswerkzeug Delft3D Anwendung.

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