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Wissenschaftliche Begleitstudie zur Abschätzung der Auswirkungen von Sicherungsmaßnahmen an Uferspundwänden der Weser

Leitung:Prof. Dr.-Ing. habil. Torsten Schlurmann, Dr.-Ing. Nils Goseberg
Bearbeitung:Dipl.-Ing. Anna Zorndt, M. Sc. Jan Saalbach, Dipl.-Ing. Knut Krämer
Förderung durch:Bremischer Senat für Wirtschaft, Arbeit und Häfen
Bild Wissenschaftliche Begleitstudie zur Abschätzung der Auswirkungen von Sicherungsmaßnahmen an Uferspundwänden der Weser

Veranlassung

Für die Sicherung einer Spundwand bei Weser-Stromkilometer 1+600-1+850 soll eine Vorschüttung eingebracht werden, welche zu einer Verringerung des zur Verfügung stehenden Fließquerschnittes führt. Ziel der am Franzius-Institut durchgeführten wissenschaftlichen Begleitstudie ist die Untersuchung der durch die geplante Baumaßnahme hervorgerufenen hydrodynamischen Wasserstands- und Strömungsänderungen.

Methodik und erste Ergebnisse

Es wurden hierfür Simulationen mit dem 3D semi-impliziten Euler-Lagrangeschen Finite Elemente Simulationswerkzeug (SELFE, www.stccmop.org/CORIE/modeling/selfe/) durchgeführt. Die Simulationen wurden mit einem genesteten Modellansatz durchgeführt. Zunächst folgten mehrere Modellläufe mit mittleren und höheren Binnenabflussereignissen in einem Ästuarmodell zur Erzeugung von Randbedingungen für ein kleinräumigeres Untersuchungsmodell im Bereich der Vorschüttung. Mit diesen Randbedingungen wurde ein kleinräumigeres Untersuchungsmodell im IST-Zustand sowie im SOLL-Zustand mit der geplanten Vorschüttung angetrieben.

Erste Ergebnisse zeigen, dass sich insgesamt durch den geplanten Vorschüttungseinbau nur geringe Erhöhungen der Strömungsgeschwindigkeiten bei Ebbstrom und keine signifikanten Änderungen der Wasserstände ergeben.

Übersicht