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Untersuchung der Stabilität eines Deckwerks zur Ufersicherung der Küste von Benin

Erosionsstatus des Küstenabschnitts in Benin (Quelle: Inros Lackner AG)

Aufgrund des ausgeprägten Küstenlängstransports entlang der Küste von Benin in östlicher Richtung ergibt sich eine fortschreitende Küstenerosion, die durch geeignete Maßnahmen verringert werden soll. Diese Entwicklung wird durch in der Vergangenheit errichtete Küstenschutzbauwerke wie Buhnen und Längswerke sowie durch den damit einhergehenden Rückhalt von Sedimenten auf der Leeseite der Bauwerke noch verstärkt. Derzeitige Planungen sehen die weitere Errichtung von Küstenschutzbauwerken in diesen Bereichen vor. Für die optimale Dimensionierung will die zuständige Inros Lackner AG in einem ersten Schritt die erforderliche Stabilität des Deckwerks von Buhnen und Längswerken, die errichtet werden sollen, ermitteln lassen. Die Stabilität des Deckwerks und insbesondere das Steingewicht der Deckschicht sollen hierbei mittels physikalischer Modellversuche im Wellenkanal Schneiderberg (WKS) des Ludwig-Franzius-Instituts untersucht werden. Für die im August-September geplanten Modellversuche wird bereits die neue Wellenmaschine eingesetzt. Mit dieser können, abhängig von den Wellenperioden, Wellenhöhen bis etwa Hmax ≈ 0,6 m erzeugt werden.

Autoren: Michalzik, Goseberg